Mauritius 2023

23/12/2023 bis 30/12/2023

25/12/2023

Chamarel

Auf einer kurvenreichen, kurzen Fahrt ins In- und Hochland sind wir nach Chamarel gefahren. Man muss an einem Tor Eintritt bezahlen und kann dann mit dem Auto bis zu einem tollen Wasserfall weiterfahren. Man sieht ihn nur aus der Ferne, aber die Aussichtspunkte bieten einen spektakulären Blick.

Siebenfargibe Erden

Etwas weiter mit dem Auto lag die Siebenfarbige Erde. Das ist ein kahler Flecken nackter Erde – vielleicht 50 mal 50 Meter – die in (man rät es) sieben Farben schimmert. Nach einem Regenguss sollten die Farben stärker heraustreten. Wir hatten großes Glück! Denn kurz vor unserer Ankunft hatte es angefangen in Strömen zu regnen. Wir mussten uns erstmal in einem Ausflugs-Café unterstellen und haben dabei einen ganz leckeren Kaffee aus lokalen Bohnen probiert. Nach dem Guss konnte man mit viel Liebe erkennen, dass die braunen Hügel nicht alle nur einfach braun waren. Um das Erlebnis noch zu intensivieren kann man ein paar dicken, sicher tausendjährigen Schildkröten im Schlamm beim Chillen zugucken.

Fliq en Flac

Am Nachmittag sind wir die Westküste ein Stück nach Norden hochgefahren, um den berühmten Strand von Fliq en Flac zu sehen. Auf dem Weg kommt man an einigen bizarren Bergrücken vorbei, die das Innere der Insel abwechslungsreich und interessant machen – trotz des langweiligen Zuckerrohrs überall. Der nächste Ort Tamarin war schon deutlich belebter als unser verschlafenes La Gaulette – aber auch nicht besonders schön. Alles war dicht bis ans Wasser gebaut. Wir haben uns an einen winzigen Stadtstrand gelegt und ein bisschen im herrlich warmen Wasser geplantscht. Es war nicht leer, aber nicht unangenehm.

Weiter in Fliq en Flac sah es schon anders aus. Der Strand selbst ist endlos und wäre sehr schön, wenn man eine Zeitreise in die Vergangenheit machen könnte. Bei uns war es knallvoll mit Einheimischen und Touristen, die den Feiertag mit ihren Familien und Freunden am Strand verbrachten. So weit das Auge reichte, lagen die Touristen unten im Sand, während es sich die Einheimischen ein paar Meter darüber im Gras oder zwischen den Bäumen gemütlich gemacht haben. Im Wasser tummelten sich alle gemeinsam. Ausgelassene Atmosphäre, aber eher Kirmes als Traumstrand.

Auf dem Rückweg haben wir uns einer hausgroßen Werbetafel anvertraut und sind indisch Essen gegangen. Das ist überall auf der Welt ein guter kulinarischer Plan B, und insbesondere hier überhaupt nicht abwegig. Sehr angenehm war, dass es trotz Weihnachten keinerlei Heckmeck wegen Reservierung gab. Das Restaurant und vor allem die Kellnerinnen waren ziemlich weihnachtlich dekoriert.