21/09/2026
Praia do Soba
Von der Flamingo Lodge aus sind wir wieder durch das Flussbett zur Hauptstraße gefahren. Um zur Praia do Soba zu kommen, mussten wir zurück nach Namibe und dann weiter nach Norden. Auf diesem kurzen Stück lag der Übergang der öden Namib-Wüste zur Steppe, wo es kurze, trockene Gräser gibt, die die Gegend etwas grüner erscheinen ließen. Ein Schild markierte den Abzweig. Die Schotterpiste war anfangs flach, und führte dann durch sanfte grau-grüne Hügel. Es wirkte fast wie in Schottland oder Island. Die Straße wurde immer steiniger und schlechter. Zwischendurch kamen einige heftige Passagen, die sehr steil und steinig waren und tiefe Dellen hatten. Die 20km dauerten etwa eine Stunde.
Die Bucht von Soba ist wahnsinnig schön. Das Meer schimmerte dunkel grün und wirkte geradezu tropisch. Die Wellen hämmerten heftig auf den goldenen Strand. Das Resort liegt auf einer flachen Klippe über dem Strand und besteht nur aus ein paar schön gebauten, großen Bungalows. Wir waren wieder die einzigen Gäste. Da man nur mit Vollpension buchen konnte, wurde nach unserer Ankunft direkt ein groß angelegtes Mittagessen für uns gemacht.
Später sind wir weiter hinunter an den Strand gelaufen. Es war richtig sonnig und im Windschatten auch schön warm. Am Ende der Bucht ist ein ikonischer Felsen im Wasser. Rautenförmig steht er auf einem kleinen Fuß im Wasser. Das Meer war ziemlich kalt und die Wellen auch sehr stark. Das ablaufende Wasser reißt einen fast von den Füßen.
23/09/2026
Soba ist der perfekte Ort, um zu entspannen. Die kurzen Pausen zwischen den üppigen Mahlzeiten haben wir ganz faul und gemütlich am Strand verbracht. Hin und wieder haben zum Abkühlen einen Fuß ins Wasser gehalten.
Man kann auch schöne, kleine Spaziergänge machen. Vom Plateau über den senkrechten Klippen hat man einen tollen Blick von oben auf die Bucht mit ihren markanten Felsen.
Auf der nördlichen Seite gibt es eine weitere große Bucht mit einem langen Strand und kleinen Canyons. Über eine etwas versteckte Treppe kommt man hinunter. Wir mussten ein gutes Stück über Steine klettern und dabei immer wieder den heranstürmenden Wellen ausweichen. Dahinter lag ein hübscher, kleiner Canyon mit gelben Wänden.
Abends hatten wir einen perfekten Sonnenuntergang: Der Himmel war klar bis zum Horizont, und die Sonne ist als makelloser, roter Ball ins Meer getaucht, bis nichts mehr zu sehen war – einmalig.